Proust & Schreibheft laden ein:
LITERATUR: LITERATUR!

NACHGEHOLT:
KATERINA POLADJAN: ZUKUNFTSMUSIK
Moderation: Beate Scherzer

Die Geschichte eines Aufbruchs: In der sibirischen Weite, tausende Werst östlich von Moskau, leben in einer Kommunalka auf engstem Raum Großmutter, Mutter, Tochter und Enkelin unter dem bröckelnden Putz einer vergangenen Zeit. Es ist der 11. März 1985, Beginn einer Zeitenwende, von der noch niemand etwas ahnt. Alle gehen ihrem Alltag nach. Der Ingenieur von nebenan versucht, sein Leben in Kästchen zu sortieren, Warwara hilft einem Kind auf die Welt, Maria träumt von der Liebe, Janka will am Abend in der Küche singen ...
   Zukunftsmusik ist ein großer Roman über vier Leben am Wendepunkt, über eine untergegangene Welt, die bis heute nachwirkt, über die Absurdität des Daseins und die große Frage des Hier und Jetzt: Was tun?
   Katerina Poladjan, geb. in Moskau, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Sie schreibt Theatertexte und Essays, auf ihr Prosadebüt In einer Nacht, woanders folgte Vielleicht Marseille und gemeinsam mit Henning Fritsch schrieb sie den literarischen Reisebericht Hinter Sibirien. Zuletzt erschien: Zukunftsmusik (2022).

Dienstag, 13. September 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




ERIK REGER: UNION DER FESTEN HAND
Vortrag: Andreas Rossmann

1918, der Erste Weltkrieg steht vor dem Ende, gewaltige Umbrüche zeichnen sich für das Ruhrgebiet und die Menschen dort ab. Sie arbeiten für die Berg- und Stahlwerke, kämpfen gegen schlechte Löhne und Ausbeutung. Als der Kaiser kommt, um sie in ihren Anstrengungen für den Krieg zu bestärken, versucht man die Unruhestifter von ihm fernzuhalten. Doch der hohe Besuch geht gründlich schief, und bald geschieht ein Mord. Für den darin verstrickten Gewerkschafter Adam Griguszies bricht ein wechselvolles Jahrzehnt an: Die Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern, Angestellten und einem Geheimbund der Unternehmer, der Union der festen Hand, ebnen den Weg für den Nationalsozialismus.
   Der Industrieroman Union der festen Hand ist ein bedeutendes Werk der Neuen Sachlichkeit und eines der wenigen literarischen Porträts des Ruhrgebiets. Zugleich ist es ein großer Schlüsselroman über eine der bekanntesten Industriellendynastien Deutschlands, mit kritischem Witz verfasst von einem intimen Kenner des zynischen Machtgefüges rund um Kohle und Stahl, das erschreckend heutig ist.
   Andreas Rossmann, geboren 1952 in Karlsruhe, war von 1986 bis 2017 Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln. Sein Ruhrgebietsbuch Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr erhielt 2014 den Preis des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher.

Dienstag, 11. Oktober 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




DAGMAR LEUPOLD: DAGEGEN DIE ELEFANTEN!
Moderation: Norbert Wehr

Herr Harald ist der Mann in der Garderobe. Er gehört zum Theater wie der Vorhang, aber niemand kommt seinetwegen, das Rampenlicht ist für andere. Er nimmt den Menschen die Mäntel ab, die Taschen, was immer sie ihm anvertrauen, um für kurze Zeit unbeschwert zu sein, und wartet bis zum Schlussapplaus, das ist sein Einsatz. Doch eines Abends bleibt ein Mantel zurück, und in dem Mantel findet sich eine Pistole. Herr Harald trägt sie nach Hause, nur: Was will er damit tun? Er kann sich schlecht gegen alles zur Wehr setzen, was ihm an der Welt und den Mitmenschen als Zumutung erscheint. Aber vielleicht kann er ihre Aufmerksamkeit auf jemanden lenken, der wie er ein Schattendasein führt: die Frau, die für einen anderen die Noten umblättert und die er aus der Ferne verehrt.
   Der tragische wie komische Protagonist dieser Geschichte ist ein Held des Alltags, ein Mann in Dienstkleidung, einer, dem es niemand dankt. Und gäbe es die Literatur nicht – und Autorinnen wie Dagmar Leupold –, wie sollten wir wissen, was für ein Reichtum an Gedanken und Gefühlen, wie viel waches Leben und wehe Sehnsucht sich dahinter verbirgt.
   Dagmar Leupold, geb. 1955 in Niederlahnstein, lebt  in München. Schriftstellerin und Übersetzerin. Buchveröffentlichungen, zuletzt: Unter der Hand (2013), Die Witwen (2016), Lavinia (2019), Dagegen die Elefanten! (2022).

Dienstag, 25. Oktober 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




ANDREAS ISENSCHMID: DER ELEFANT IM RAUM. PROUST UND DAS JÜDISCHE
Moderation: Norbert Wehr

So wichtig das Jüdische für Proust stets war, lange Zeit schrieb er kaum darüber. Das änderte sich mit der Recherche – sie ist jüdisch von der ersten Zeile der Entwürfe bis zum letzten Zettelchen aus der Todesnacht. Marcel Proust hatte eine jüdische Mutter, einen katholischen Vater, war katholisch getauft, aber nicht gläubig. Erst als die Dreyfus-Affäre Frankreich über Jahre in Atem hielt, wurde ihm das wahre Ausmaß des Antisemitismus im Land bewusst.
   In seinem brillant erzählten Essay zeigt Andreas Isenschmid, dass Marcel Prousts Großroman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit auch eine höchst differenzierte Geschichte dieser niemals ganz gelingenden Assimilation ist.
   Andreas Isenschmid, geboren 1952 in Basel, lebt in Berlin. Literaturkritiker. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitungen (Weltwoche, Tages-Anzeiger, NZZ) ist er heute Mitarbeiter der ZEIT und von 3sat. Er war Juror beim Bachmannpreis und beim Deutschen Buchpreis.
   Buchveröffentlichung, zuletzt: Marcel Proust (2017).

Dienstag, 22. November 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung


 

NACHGEHOLT:
KATERINA POLADJAN: ZUKUNFTSMUSIK
Moderation: Beate Scherzer

Die Geschichte eines Aufbruchs: In der sibirischen Weite, tausende Werst östlich von Moskau, leben in einer Kommunalka auf engstem Raum Großmutter, Mutter, Tochter und Enkelin unter dem bröckelnden Putz einer vergangenen Zeit. Es ist der 11. März 1985, Beginn einer Zeitenwende, von der noch niemand etwas ahnt. Alle gehen ihrem Alltag nach. Der Ingenieur von nebenan versucht, sein Leben in Kästchen zu sortieren, Warwara hilft einem Kind auf die Welt, Maria träumt von der Liebe, Janka will am Abend in der Küche singen ...
   Zukunftsmusik ist ein großer Roman über vier Leben am Wendepunkt, über eine untergegangene Welt, die bis heute nachwirkt, über die Absurdität des Daseins und die große Frage des Hier und Jetzt: Was tun?
   Katerina Poladjan, geb. in Moskau, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Sie schreibt Theatertexte und Essays, auf ihr Prosadebüt In einer Nacht, woanders folgte Vielleicht Marseille und gemeinsam mit Henning Fritsch schrieb sie den literarischen Reisebericht Hinter Sibirien. Zuletzt erschien: Zukunftsmusik (2022).

Dienstag, 13. September 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




DAGMAR LEUPOLD: DAGEGEN DIE ELEFANTEN!
Moderation: Norbert Wehr

Herr Harald ist der Mann in der Garderobe. Er gehört zum Theater wie der Vorhang, aber niemand kommt seinetwegen, das Rampenlicht ist für andere. Er nimmt den Menschen die Mäntel ab, die Taschen, was immer sie ihm anvertrauen, um für kurze Zeit unbeschwert zu sein, und wartet bis zum Schlussapplaus, das ist sein Einsatz. Doch eines Abends bleibt ein Mantel zurück, und in dem Mantel findet sich eine Pistole. Herr Harald trägt sie nach Hause, nur: Was will er damit tun? Er kann sich schlecht gegen alles zur Wehr setzen, was ihm an der Welt und den Mitmenschen als Zumutung erscheint. Aber vielleicht kann er ihre Aufmerksamkeit auf jemanden lenken, der wie er ein Schattendasein führt: die Frau, die für einen anderen die Noten umblättert und die er aus der Ferne verehrt.
   Der tragische wie komische Protagonist dieser Geschichte ist ein Held des Alltags, ein Mann in Dienstkleidung, einer, dem es niemand dankt. Und gäbe es die Literatur nicht – und Autorinnen wie Dagmar Leupold –, wie sollten wir wissen, was für ein Reichtum an Gedanken und Gefühlen, wie viel waches Leben und wehe Sehnsucht sich dahinter verbirgt.
   Dagmar Leupold, geb. 1955 in Niederlahnstein, lebt  in München. Schriftstellerin und Übersetzerin. Buchveröffentlichungen, zuletzt: Unter der Hand (2013), Die Witwen (2016), Lavinia (2019), Dagegen die Elefanten! (2022).

Dienstag, 25. Oktober 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




ERIK REGER: UNION DER FESTEN HAND
Vortrag: Andreas Rossmann

1918, der Erste Weltkrieg steht vor dem Ende, gewaltige Umbrüche zeichnen sich für das Ruhrgebiet und die Menschen dort ab. Sie arbeiten für die Berg- und Stahlwerke, kämpfen gegen schlechte Löhne und Ausbeutung. Als der Kaiser kommt, um sie in ihren Anstrengungen für den Krieg zu bestärken, versucht man die Unruhestifter von ihm fernzuhalten. Doch der hohe Besuch geht gründlich schief, und bald geschieht ein Mord. Für den darin verstrickten Gewerkschafter Adam Griguszies bricht ein wechselvolles Jahrzehnt an: Die Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern, Angestellten und einem Geheimbund der Unternehmer, der Union der festen Hand, ebnen den Weg für den Nationalsozialismus.
   Der Industrieroman Union der festen Hand ist ein bedeutendes Werk der Neuen Sachlichkeit und eines der wenigen literarischen Porträts des Ruhrgebiets. Zugleich ist es ein großer Schlüsselroman über eine der bekanntesten Industriellendynastien Deutschlands, mit kritischem Witz verfasst von einem intimen Kenner des zynischen Machtgefüges rund um Kohle und Stahl, das erschreckend heutig ist.
   Andreas Rossmann, geboren 1952 in Karlsruhe, war von 1986 bis 2017 Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln. Sein Ruhrgebietsbuch Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr erhielt 2014 den Preis des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher.

Dienstag, 11. Oktober 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung




ANDREAS ISENSCHMID: DER ELEFANT IM RAUM. PROUST UND DAS JÜDISCHE
Moderation: Norbert Wehr

So wichtig das Jüdische für Proust stets war, lange Zeit schrieb er kaum darüber. Das änderte sich mit der Recherche – sie ist jüdisch von der ersten Zeile der Entwürfe bis zum letzten Zettelchen aus der Todesnacht. Marcel Proust hatte eine jüdische Mutter, einen katholischen Vater, war katholisch getauft, aber nicht gläubig. Erst als die Dreyfus-Affäre Frankreich über Jahre in Atem hielt, wurde ihm das wahre Ausmaß des Antisemitismus im Land bewusst.
   In seinem brillant erzählten Essay zeigt Andreas Isenschmid, dass Marcel Prousts Großroman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit auch eine höchst differenzierte Geschichte dieser niemals ganz gelingenden Assimilation ist.
   Andreas Isenschmid, geboren 1952 in Basel, lebt in Berlin. Literaturkritiker. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitungen (Weltwoche, Tages-Anzeiger, NZZ) ist er heute Mitarbeiter der ZEIT und von 3sat. Er war Juror beim Bachmannpreis und beim Deutschen Buchpreis.
   Buchveröffentlichung, zuletzt: Marcel Proust (2017).

Dienstag, 22. November 2022, 19.30 Uhr
LeseRaum in der Akazienallee, Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung

 

DAS BISHERIGE PROGRAMM: Jürgen Becker, Michael Buselmeier, Christof Wackernagel, Oskar Pastior, Anselm Glück, Brigitte Kronauer, Ralph Thenior, Ingomar von Kieseritzky, Raymond Federman, Jürg Laederach, Christoph Ransmayr, Oskar Pastior, Urs Widmer, Wilhelm Genazino, John Hawkes, Eckhard Henscheid, Jacques Roubaud, Cees Nooteboom, Günter Grass, Hermann Wallmann und Norbert Wehr, Uli Becker, Gerhard Rühm, Adolf Endler, Klaus Modick, Libuse Moníková, Friederike Mayröcker, Bodo Hell, Michael Krüger, Urs Allemann, Wilhelm Genazino, Jörg Drews, Arno Schmidt / Jan-Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Mircea Dinescu, Hartmut Geerken, Harry Mathews, Thomas Kling, James Joyce / Dieter H. Stündel, Tilman Spengler, Ror Wolf, Peter Rühmkorf, Bernd Papenfuß und Sascha Anderson, Durs Grünbein, Paul Auster, Dmitrij A. Prigov, Vladimir Sorokin, Gennadij Ajgi, Don DeLillo, Lev Rubinstein, Anselm Glück, Manfred Peter Hein, Thomas Hettche, Siri Hustvedt, Jiri Gruša, Marcel Beyer, Wolfgang Hilbig, Arno Schmidt / Jan-Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Peter Bichsel, Jan Faktor, Kurt Schwitters / Bernd Rauschenbach, Oskar Pastior, Bora Cosic, Robert Coover, Isaak Babel / Peter Urban, Reinhard Lettau, Margrit de Moor, Dzevad Karahasan, Ivan Wernisch / Peter Urban, Viktor Jerofejew, Joachim Sartorius, Jacques Roubaud & Schuldt, Burkhard Spinnen, Franzobel, Thomas Gruber, Imre Kertész, Amanda Aizpuriete, Peter Handke, A.F.Th. van der Heijden, Libuse Moniková, Vladimir Arsenijevic, Franz Kafka / Hanns Zischler, Barbara Nüsse, Barbara Köhler, Alexandru Vona, Raoul Schrott, Alexander Tišma, Inger Christensen, Martin R. Dean, Charlotte Mutsaers, Mircea Cartarescu, Brigitte Oleschinski, Hans-Joachim Schädlich, Hans-Ulrich Treichel, Imre Kertész, Sibylle Lewitscharoff, Günter Ohnemus, Thomas Meinecke, Wenedikt Jerofejew / Harry Rowohlt und Die Tresenleser, William Gaddis / Marcus Ingendaay, Jörg Uwe Sauer, Gustave Flaubert - Guy de Maupassant / Joachim Kersten und Gerd Haffmans, Felicitas Hoppe, Alexander Puškin / Peter Urban, László Krasznahorkai, Jan Kjærstad, Thomas Kapielski, Inka Parei, Norbert Hummelt, Reinhard Jirgl, Dzevad Karahasan, Wladimir Majakowski / Alexander Nitzberg, James Hamilton-Paterson, Anna Bolecka, Birgit Kempker, Barbara Bongartz, Herta Müller, Barbara Honigmann, Robert Walser / Bernhard Echte, Jörg-Uwe Sauer, Volker Braun, Christoph Peters, Thomas Hettche, Peter Esterhazy, Alban-Nikolai Herbst, Arno Schmidt / Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Ulrike Draesner, Sascha Anderson, Michael Lentz, Ulrich Peltzer, Dieter M. Gräf, Arnold Stadler, Alina Vituchnovskaja, Ismail Kadaré, Paulus Böhmer, Patricia Highsmith / Paul Ingendaay, A.F.Th. van der Heijden, Louis-Ferdinand Céline / Hinrich Schmidt-Henkel, Wilhelm Genazino, Norbert Gstrein, Fernando Pessoa / Peter Hamm, Lutz Seiler, Robert Musil / Karl Corino, Peter Kurzeck, Georg Klein, Anton Cechov / Peter Urban, Richard Wagner, Olga Tokarczuk, Bora Cosic, Ralf Rothmann, Nicolas Born / Katharina Born, Einar Schleef / Hans-Ulrich Müller-Schwefe, Marion Poschmann, Uwe Tellkamp, Yoko Tawada, Jurij Andruchowytsch, Attila Bartis, Guy Helminger, Daniil Charms / Gudrun Lehmann, Daniel Kehlmann, Mirko Bonné, Paul Ingendaay, Martin Pollack / Pawel Smolenski, Katharina Hacker, Wolfgang Welt, Thomas Glavinic, Felicitas Hoppe, Sasa Stanisic, Hans-Ulrich Treichel, Navid Kermani, Antje Rávic Strubel, Anselm Glück, Ivana Sajko, László Darvasi, Stefan George / Thomas Karlauf, Oswald Egger, Annette Pehnt, Ulrich Peltzer, Jenny Erpenbeck, Michael Roes, Marcel Beyer, Ulf Stolterfoht ... Norbert Wehr: Rede im Grillo-Theater, 2008 ... Terézia Mora, Walt Whitman / Jürgen Brocan und Herta Müller
   LITERATUR IM FOLKWANG, 2010 - 2014: Peter Kurzeck, Barbara Bongartz, Oswald Egger, Inger Christensen / Hanns Grössel, Michael Lentz, Hans-Joachim Schädlich, Alan Pauls, Arno Schmidt / Susanne Fischer, Friedrich Forssmann, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Thomas Lehr und Stefan Weidner, Die Rottenkinckschow / Ann Cotten und Monika Rinck, Oskar Pastior / Ernest Wichner und Urs Allemann, Wolf Wondratschek, Franz Kafka / Reiner Stach, Szuzsa Bánk, Aris Fioretos, Jochen Gerz, Die Isländersagas / Andreas Vollmer und Tina Flecken, Erich Mühsam / Chris Hirte, Norbert Scheuer, Jan-Peter Bremer, Charlotte Mutsaers, Esther Kinsky, James Joyce / Friedhelm Rathjen, Mathias Gatza, Marcel Beyer / Thomas Kling, Cees Nooteboom, David Albahari und Zarko Radakovic, Olga Martynova, Judith Kuckart, Josef Winkler, Gaito Gasdanow / Rosemarie Tietze, Philipp Schönthaler, Georg Klein, Clarice Lispector / Benjamin Moser, Albert Camus / Iris Radisch, Katja Petrowskaja, Jaroslav Hasek / Antonín Brousek, Sibylle Lewitscharoff, Jörg Albrecht, Olga Martynova, Oleg Jurjew, Daniel Jurjew und Esther Kinsky
   LITERATUR: LITERATUR!: Franz Kafka / Reiner Stach, Rolf-Dieter Brinkmann / Harald Bergmann, Charles Bernstein mit Tobias Amslinger, Norbert Lange, Léonce W. Lupette und Mathias Traxler, Bora Cosic und Brigitte Döbert, Leila S. Chudori, Ulrich Peltzer, Angela Steidele, DADA / Tobias Amslinger und Norbert Lange, Henry James / Paul Ingendaay, Barbara Köhler, György Dragomán, Guntram Vesper, Julia Kissina, Marcel Proust / Jürgen Ritte, Mathias Enard, Felix Nussbaum / Mark Schaevers, Anthony Powell / Heinz Feldmann, Ulf Stolterfoht, Wolfgang Welt / Frank Witzel, Nora Bossong, Natascha Wodin, Orhan Pamuk, Karl Schlögel, Ingeborg Bachmann und Paul Celan / Helmut Böttiger, J.J. Voskuil / Gerd Busse, Ulrich Faure und Wolfgang Schiffer, Franzobel, Szczepan Twardoch und Olaf Kühl, Vladimir Sorokin, Anja Kampmann, Catalin Mihuleac und Ernest Wichner, Éric Vuillard, Michael Lentz, Ursula Krechel, Christian Metz und Steffen Popp, Arno Schmidt - Hans Wollschläger / Giesbert Damaschke, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Géraldine Schwarz und Claus Leggewie, Feridun Zaimoglu, Raymond Queneau / Frank Heibert, Lawrence Ferlinghetti / Ron Winkler, Sasa Stanisic, Ida Hegazi Hoyer, Teresa Präauer, Karen Köhler, Thomas Meinecke und Esther Hausmann, Yoko Tawada und Peter Pörtner, Ernst-Wilhelm Händler, (Samuel Beckett / Michael Lentz und Chris Hirte - ausgefallen), (Monika Helfer - ausgefallen), (Aris Fioretos - ausgefallen), Sharon Dodua Otoo, Gert Loschütz, Elke Schmitter, Lewis Grassic Gibbon / Esther Kinsky / Thomas Kunst, Norbert Lange, Hilmar Klute, Karin Harrasser

DAS BISHERIGE PROGRAMM: Jürgen Becker, Michael Buselmeier, Christof Wackernagel, Oskar Pastior, Anselm Glück, Brigitte Kronauer, Ralph Thenior, Ingomar von Kieseritzky, Raymond Federman, Jürg Laederach, Christoph Ransmayr, Oskar Pastior, Urs Widmer, Wilhelm Genazino, John Hawkes, Eckhard Henscheid, Jacques Roubaud, Cees Nooteboom, Günter Grass, Hermann Wallmann und Norbert Wehr, Uli Becker, Gerhard Rühm, Adolf Endler, Klaus Modick, Libuse Moníková, Friederike Mayröcker, Bodo Hell, Michael Krüger, Urs Allemann, Wilhelm Genazino, Jörg Drews, Arno Schmidt / Jan-Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Mircea Dinescu, Hartmut Geerken, Harry Mathews, Thomas Kling, James Joyce / Dieter H. Stündel, Tilman Spengler, Ror Wolf, Peter Rühmkorf, Bernd Papenfuß und Sascha Anderson, Durs Grünbein, Paul Auster, Dmitrij A. Prigov, Vladimir Sorokin, Gennadij Ajgi, Don DeLillo, Lev Rubinstein, Anselm Glück, Manfred Peter Hein, Thomas Hettche, Siri Hustvedt, Jiri Gruša, Marcel Beyer, Wolfgang Hilbig, Arno Schmidt / Jan-Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Peter Bichsel, Jan Faktor, Kurt Schwitters / Bernd Rauschenbach, Oskar Pastior, Bora Cosic, Robert Coover, Isaak Babel / Peter Urban, Reinhard Lettau, Margrit de Moor, Dzevad Karahasan, Ivan Wernisch / Peter Urban, Viktor Jerofejew, Joachim Sartorius, Jacques Roubaud & Schuldt, Burkhard Spinnen, Franzobel, Thomas Gruber, Imre Kertész, Amanda Aizpuriete, Peter Handke, A.F.Th. van der Heijden, Libuse Moniková, Vladimir Arsenijevic, Franz Kafka / Hanns Zischler, Barbara Nüsse, Barbara Köhler, Alexandru Vona, Raoul Schrott, Alexander Tišma, Inger Christensen, Martin R. Dean, Charlotte Mutsaers, Mircea Cartarescu, Brigitte Oleschinski, Hans-Joachim Schädlich, Hans-Ulrich Treichel, Imre Kertész, Sibylle Lewitscharoff, Günter Ohnemus, Thomas Meinecke, Wenedikt Jerofejew / Harry Rowohlt und Die Tresenleser, William Gaddis / Marcus Ingendaay, Jörg Uwe Sauer, Gustave Flaubert - Guy de Maupassant / Joachim Kersten und Gerd Haffmans, Felicitas Hoppe, Alexander Puškin / Peter Urban, László Krasznahorkai, Jan Kjærstad, Thomas Kapielski, Inka Parei, Norbert Hummelt, Reinhard Jirgl, Dzevad Karahasan, Wladimir Majakowski / Alexander Nitzberg, James Hamilton-Paterson, Anna Bolecka, Birgit Kempker, Barbara Bongartz, Herta Müller, Barbara Honigmann, Robert Walser / Bernhard Echte, Jörg-Uwe Sauer, Volker Braun, Christoph Peters, Thomas Hettche, Peter Esterhazy, Alban-Nikolai Herbst, Arno Schmidt / Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Ulrike Draesner, Sascha Anderson, Michael Lentz, Ulrich Peltzer, Dieter M. Gräf, Arnold Stadler, Alina Vituchnovskaja, Ismail Kadaré, Paulus Böhmer, Patricia Highsmith / Paul Ingendaay, A.F.Th. van der Heijden, Louis-Ferdinand Céline / Hinrich Schmidt-Henkel, Wilhelm Genazino, Norbert Gstrein, Fernando Pessoa / Peter Hamm, Lutz Seiler, Robert Musil / Karl Corino, Peter Kurzeck, Georg Klein, Anton Cechov / Peter Urban, Richard Wagner, Olga Tokarczuk, Bora Cosic, Ralf Rothmann, Nicolas Born / Katharina Born, Einar Schleef / Hans-Ulrich Müller-Schwefe, Marion Poschmann, Uwe Tellkamp, Yoko Tawada, Jurij Andruchowytsch, Attila Bartis, Guy Helminger, Daniil Charms / Gudrun Lehmann, Daniel Kehlmann, Mirko Bonné, Paul Ingendaay, Martin Pollack / Pawel Smolenski, Katharina Hacker, Wolfgang Welt, Thomas Glavinic, Felicitas Hoppe, Sasa Stanisic, Hans-Ulrich Treichel, Navid Kermani, Antje Rávic Strubel, Anselm Glück, Ivana Sajko, László Darvasi, Stefan George / Thomas Karlauf, Oswald Egger, Annette Pehnt, Ulrich Peltzer, Jenny Erpenbeck, Michael Roes, Marcel Beyer, Ulf Stolterfoht ... Norbert Wehr: Rede im Grillo-Theater, 2008 ... Terézia Mora, Walt Whitman / Jürgen Brocan und Herta Müller
   LITERATUR IM FOLKWANG, 2010 - 2014: Peter Kurzeck, Barbara Bongartz, Oswald Egger, Inger Christensen / Hanns Grössel, Michael Lentz, Hans-Joachim Schädlich, Alan Pauls, Arno Schmidt / Susanne Fischer, Friedrich Forssmann, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Thomas Lehr und Stefan Weidner, Die Rottenkinckschow / Ann Cotten und Monika Rinck, Oskar Pastior / Ernest Wichner und Urs Allemann, Wolf Wondratschek, Franz Kafka / Reiner Stach, Szuzsa Bánk, Aris Fioretos, Jochen Gerz, Die Isländersagas / Andreas Vollmer und Tina Flecken, Erich Mühsam / Chris Hirte, Norbert Scheuer, Jan-Peter Bremer, Charlotte Mutsaers, Esther Kinsky, James Joyce / Friedhelm Rathjen, Mathias Gatza, Marcel Beyer / Thomas Kling, Cees Nooteboom, David Albahari und Zarko Radakovic, Olga Martynova, Judith Kuckart, Josef Winkler, Gaito Gasdanow / Rosemarie Tietze, Philipp Schönthaler, Georg Klein, Clarice Lispector / Benjamin Moser, Albert Camus / Iris Radisch, Katja Petrowskaja, Jaroslav Hasek / Antonín Brousek, Sibylle Lewitscharoff, Jörg Albrecht, Olga Martynova, Oleg Jurjew, Daniel Jurjew und Esther Kinsky
   LITERATUR: LITERATUR!: Franz Kafka / Reiner Stach, Rolf-Dieter Brinkmann / Harald Bergmann, Charles Bernstein mit Tobias Amslinger, Norbert Lange, Léonce W. Lupette und Mathias Traxler, Bora Cosic und Brigitte Döbert, Leila S. Chudori, Ulrich Peltzer, Angela Steidele, DADA / Tobias Amslinger und Norbert Lange, Henry James / Paul Ingendaay, Barbara Köhler, György Dragomán, Guntram Vesper, Julia Kissina, Marcel Proust / Jürgen Ritte, Mathias Enard, Felix Nussbaum / Mark Schaevers, Anthony Powell / Heinz Feldmann, Ulf Stolterfoht, Wolfgang Welt / Frank Witzel, Nora Bossong, Natascha Wodin, Orhan Pamuk, Karl Schlögel, Ingeborg Bachmann und Paul Celan / Helmut Böttiger, J.J. Voskuil / Gerd Busse, Ulrich Faure und Wolfgang Schiffer, Franzobel, Szczepan Twardoch und Olaf Kühl, Vladimir Sorokin, Anja Kampmann, Catalin Mihuleac und Ernest Wichner, Éric Vuillard, Michael Lentz, Ursula Krechel, Christian Metz und Steffen Popp, Arno Schmidt - Hans Wollschläger / Giesbert Damaschke, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, Géraldine Schwarz und Claus Leggewie, Feridun Zaimoglu, Raymond Queneau / Frank Heibert, Lawrence Ferlinghetti / Ron Winkler, Sasa Stanisic, Ida Hegazi Hoyer, Teresa Präauer, Karen Köhler, Thomas Meinecke und Esther Hausmann, Yoko Tawada und Peter Pörtner, Ernst-Wilhelm Händler, (Samuel Beckett / Michael Lentz und Chris Hirte - ausgefallen), (Monika Helfer - ausgefallen), (Aris-Fioretos - ausgefallen), Sharon Dodua Otoo, Gert Loschütz, Elke Schmitter, Lewis Grassic Gibbon / Esther Kinsky / Thomas Kunst, Norbert Lange, Hilmar Klute, Karin Harrasser